Bei weiteren Sanktionen: Nordkorea droht Japan mit "harten Gegenmaßnahmen"
- Delegierter in Pjöngjang: "Keine keine leeren Worte"
- Südkorea befürchtet Atom-Angriff von Nordkorea
·Strahlenwerte in Südkorea nicht erhöht
Nordkoreas Atomtest noch nicht nachweisbar
·Haben Sie Angst vor
einem Atomkrieg?
UMFRAGE: Wie gehen Sie mit Nordkoreas Test um?
·Mögliche Schritte nach dem Atomtest
Wettrüsten in Asien und Sanktionen gegen Staat
·Genügend Material für 6 bis 8 Atomwaffen
Kapazitäten Nordkoreas: Größe der Bombe unklar
·Atomtests werden meistens simuliert
Experimente zur Weiter- entwicklung der Waffen
·INFO: Nordkorea und seine Nuklearwaffen
Eine Chronologie des Konflikts mit den USA
Nordkorea hat Japan eindringlich vor neuen Sanktionen gewarnt. "Wir werden harte Gegenmaßnahmen ergreifen", drohte der Delegierte für die Normalisierungsgespräche mit Japan, Song Il Ho, im Gespräch mit der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo in Pjöngjang. "Das sind keine leeren Worte", fügte er hinzu. Japan hatte am Vortag in Reaktion auf den von Nordkorea vermeldeten Atomwaffentest zusätzliche Wirtschaftssanktionen gegen den stalinistischen Nachbarn beschlossen.
Dazu gehört ein vollständiges Importverbot für nordkoreanische Waren. Zudem dürfen nordkoreanische Schiffe keine japanischen Häfen mehr anlaufen und Nordkoreaner nicht nach Japan einreisen. Die Regierung in Tokio hatte bereits nach den nordkoreanischen Raketentests im Juli erste Sanktionen gegen den Nachbarn ergriffen.
Südkorea befürchtet Atom-Angriff
Nach dem von Nordkorea verkündeten Atomwaffentest bereitet sich das südkoreanische Militär nach Medienberichten auf einen Atomangriff aus dem Norden vor. Seit dem Test habe die Armeeführung sich auf verschiedene Szenarien vorbereitet, so ein Militärsprecher.
Angesichts der atomaren Bedrohung will die südkoreanische Armee weiter aufrüsten. Verteidigungsminister Yoon Kwang Ung plädierte dafür, sein Land unter den Atomabwehrschild der USA zu stellen. Darüber soll schon kommende Woche beraten werden. Zudem werde Südkorea sein konventionelles Abwehrsystem weiter entwickeln, sagte der Minister.
(apa/red)
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