Nach der Ermordung von fünf Mädchen: Amish-Schule in Pennsylvania abgerissen
- Gemeinde wollte damit Ende der Tragödie markieren
- Unterricht findet bis auf weiteres in Garage statt
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Zehn Tage nach der Ermordung von fünf Mädchen in Pennsylvania ist die Schule der Amish-Gemeinde abgerissen worden. Schwere Baufahrzeuge zerstörten im Morgengrauen den Glockenturm der West Nickel Mines Amish School und das aus nur einem Klassenzimmer bestehende Unterrichtsgebäude. Die Mauern stürzten innerhalb weniger Minuten ein. Der Unterricht soll bis auf weiteres in einer Garage stattfinden.
Die Gemeinde der nach strengen christlichen Grundsätzen lebenden "Amish People" wollte mit dem Abriss des Gebäudes das Ende der Tragödie markieren, die den beschaulichen Ort Nickel Mines zum jüngsten Symbol für die Gewalt an amerikanischen Schulen gemacht hat.
Der aus einem Nachbarort stammende Täter Charles Carl Roberts war mit mehreren Waffen in die Schule eingedrungen, hatte alle Mädchen aussortiert, vor die Tafel treten lassen und dann auf sie geschossen. Danach richtete er die Waffe gegen sich selbst.
(apa/red)
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