Unfassbare Tat gestanden: Französin tötete
2003 ihre Zwillinge und fror die Leichen ein
- Tote Babys sogar bei Übersiedelung mitgenommen
- Mann erfuhr die Wahrheit erst bei Gegenüberstellung
Eine 38-jährige Französin hat gestanden, in Seoul heimlich geborene Zwillinge getötet und eingefroren zu haben. Ihr Mann hatte die Leichen im Juli entdeckt und den Fund der Polizei in der südkoreanischen Hauptstadt gemeldet. Angesichts einer drohenden Mordanklage war das Paar nach Frankreich geflohen, wo eine Genanalyse ihre Elternschaft nachwies.
Seine Mandantin habe gestanden, die Neugeborenen "getötet zu haben, von deren Existenz ihr Mann niemals etwas gewusst" habe, sagte der Anwalt der Frau, Marc Morin, der Zeitung "Le Figaro". "Er hat die Wahrheit erst bei einer Gegenüberstellung erfahren. Er ist danach zusammengebrochen."
Das Paar war im Frühjahr 2002 nach Südkorea ausgewandert, wo es zuletzt mit seinen zehn und elf Jahre alten Söhnen lebte. Der Mann war als Ingenieur oft in Korea auf Dienstreise und wusste angeblich nichts von der erneuten Schwangerschaft. Die Frau brachte die Zwillinge vermutlich im November 2003 im eigenen Badezimmer zur Welt und erstickte sie. Sie infizierte sich jedoch bei der Geburt und musste mehrere Wochen später in ein Krankenhaus, wo ihr die Gebärmutter entfernt wurde. Zeitungsberichten zufolge nahm die Frau die eingefrorenen Leichen sogar bei einer Übersiedlung in Seoul in die neue Wohnung mit. Warum, das sollen jetzt Psychiater klären. (apa/red)
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