60 Leichen in Bagdad entdeckt: Neue Welle der Gewalt sorgt für Blutvergießen im Irak
- Land schlittert immer weiter Richtung Bürgerkrieg
- Offenbar Opfer religiös motivierter Gewalt
·Bagdad: 51 Tote in einer Nacht entdeckt
Soldaten können Gewalt-
welle nicht verhindern
Die irakische Polizei hat in Bagdad innerhalb eines Tages 60 Leichen von Menschen gefunden, die offenbar Opfer religiös motivierter Gewalt wurden. Sämtliche Leichen wiesen Schusswunden auf, teilte die Polizei mit. Einige Opfer seien vermutlich gefoltert worden. Die Identität der meisten Opfer sei nicht geklärt. Zwölf Leichen wurden nahe des schiitischen Stadtteils Bezirks Sadr-City gefunden.
Bereits in den vergangenen Wochen waren in der irakischen Hauptstadt mehrfach dutzende Leichen gefunden worden, die auf ähnliche Weise getötet wurden. Für die Taten werden so genannte Todesschwadronen verantwortlich gemacht, die gezielt Anhänger der gegnerischen Religionsgruppe angreifen. Seit Monaten nimmt die Gewalt zwischen Sunniten und Schiiten im Land zu und droht den Irak in einen Bürgerkrieg zu treiben.
Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden allein im Juli und August in ganz Irak mehr als 6.500 Menschen getötet.
Bombenanschlag in Bagdad: Mindestens 13 Tote
Bei der Explosion zweier Autobomben sind auf einem Markt in Bagdad 13 Menschen getötet worden. Über 40 weitere Personen erlitten Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die zweite Bombe explodierte, nachdem die Marktbesucher nach der Detonation der ersten Sprengladung am Schauplatz zusammengelaufen waren. Die Anschläge wurden zur Zeit des Fastenbrechens im Ramadan verübt.
(apa)
Italien07:08
Die Erde bebt weiterÜber 40 Nachbeben erschüttern in der Nacht die Region - Rom verspricht Hilfe.
Oberösterreich07:28
Mauthausen überflutetFeuerwehr im Großaufgebot nach schweren Unwettern - Donauuferbahn für Zug gesperrt
Deutsche Sklavin befreit07:24
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
