Glawischnig dritte Nationalratspräsidentin: Die Grünen wollen das Amt neu definieren
- Van der Bellen: Profilierteste Frau bei Grünen
- Parteichef: "Kein reines Repräsentativamt"
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Könnte Mitte 2007 Posten von FPÖ übernehmen
Die stellvertretende Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig wird dritte Nationalratspräsidentin. Parteichef Alexander Van der Bellen hat im ORF-Parlamentsmagazin "Hohes Haus" angekündigt, dem Grünen Parlamentsklub seine Stellvertreterin für dieses Amt vorzuschlagen. Da die Grünen bei der Nationalratswahl knapp vor der FPÖ drittstärkste Kraft wurden, haben sie nun das erste Mal seit ihrem Einzug ins Parlament vor 20 Jahren Anspruch auf einen Posten im Präsidium des Nationalrats.
Glawischnig wird laut Van der Bellen trotz ihres neuen Amtes weiterhin eine "ganz bedeutende Rolle in der Innen- und Außenpolitik Österreichs wahrnehmen". "Sie ist die profilierteste Frau, die wir bei den Grünen im Augenblick haben", sagt der Parteichef. Für die Grünen sei das Präsidentenamt kein "reines Repräsentativamt". Glawischnig werde selbstverständlich im Bereich der Umweltpolitik, Frauenpolitik und der grünen Schwerpunkte weiterhin ihre Stimme erheben.
(apa/red)
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