Vorne bleibt alles gleich: Grüne nach Wahlkarten auch in Salzburg nun Dritte!
- ÖVP bleibt vorne, FPÖ & Grüne tauschen Plätze
·NR-Wahl: Kein Stein blieb auf dem anderen
Politische Landschaft hat sich komplett verändert
·Grüne Dritte: "Völlig andere Stimmung!"
500 Stimmen mehr & 21. Mandat dank Wahlkarten
·Alle Ergebnisse der Wahlen 2006 im Detail
So haben Gemeinden, Bezirke & Länder gewählt
·Sagen Sie uns Ihre Meinung zur Regierung
Mitreden: Was halten Sie von Gusenbauer & Co?
·Koalition: Wer soll Österreich regieren?
MITSTIMMEN: Wer soll mit wem kooperieren?
·"Chancen auf Große Koalition bei 20:80"
LH Erwin Pröll skeptisch hinsichtlich Rot-Schwarz
Nachdem nun die Stimmen der Wahlkartenwähler ausgezählt sind, steht das Endergebnis für das Land Salzburg fest: Während sich an der Spitze wenig verändert hat - die ÖVP ist mit 110.727 Stimmen und 39,2 Prozent (minus 7,4 Prozentpunkte) stimmstärkste Partei im Land Salzburg, vor der SPÖ mit 80.400 Stimmen und einem Anteil von 28,5 Prozent (minus 2,3 Prozentpunkte) - haben die Dritt- und Viertgereihten die Plätze getauscht: Erstmals bei Wahlen im Land Salzburg wurden die Grünen drittstärkste Partei.
35.239 Wähler schenkten den Grünen ihr Vertrauen. Das entspricht einem Stimmanteil von 12,5 Prozent und einem Stimmanteilsgewinn gegenüber der Wahl 2002 von 2,1 Prozentpunkte. Die FPÖ erhielt 34.596 Stimmen; das ergibt einen Stimmanteil von 12,3 Prozent und bedeutet einen Zugewinn gegenüber der Wahl des Jahres 2002 von 1,5 Prozentpunkte. Bei den anderen Parteien hat sich wenig verändert. Das BZÖ kam im Endergebnis auf 8.826 Stimmen, das sind 3,1 Prozent, die Liste Martin auf 8.890 Stimmen bzw. 3,1 Prozent. Die KPÖ erhielt 2.125 Stimmen (0,8 Prozent), das NFÖ 1.612 Stimmen (0,6 Prozent).
Dieses Ergebnis ist die Folge eines doch deutlich anderen Wahlverhaltens der Wahlkartenwähler: Während mit 40,8 Prozent der Stimmanteil der ÖVP bei den Wahlkartenwählern etwa gleich groß ist wie beim Ergebnis ohne Wahlkartenwähler (39,1 Prozent), liegt das Ergebnis der SPÖ mit 22,4 Prozent um 6,5 Prozentpunkte, das der FPÖ mit 7,4 Prozent um 5,1 Prozentpunkte und das des BZÖ mit 2,3 Prozent um 0,9 Prozentpunkte unter dem Ergebnis des Wahlsonntags, das heißt ohne Wahlkartenwähler. Die Grünen haben hingegen bei den Wahlkartenwählern wiederum deutlich besser abgeschnitten als beim Ergebnis ohne Wahlkartenwähler, und zwar um 11,9 Prozentpunkte. 23,7 Prozent der Wahlkartenwähler haben die Grünen gewählt; das entspricht dem mehr als doppelt so hohen Stimmanteil wie beim Ergebnis ohne Wahlkartenwähler.
Die ÖVP erhielt demnach in Salzburg insgesamt 110.727 Stimmen oder 39,2 Prozent (minus 7,4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2002), die SPÖ 80.400 oder 28,5 Prozent (minus 2,3 Prozentpunkte), die FPÖ 34.596 bzw. 12,3 (plus 1,5 Prozentpunkte), Grüne 35.239 oder 12,5 Prozent (plus 2,1 Prozentpunkte), BZÖ 8.826 Prozent bzw. 3,1 Prozent, die KPÖ 2.125 oder 0,8 Prozent (plus 0,3 Prozentpunkte), NFÖ 1.612 oder 0,6 Prozent und die Liste Matin 8.890 Stimmen bzw. 3,1 Prozent.
Durch die Wahlkartenwähler aus anderen Regionalwahlkreisen und aus dem Ausland erhöhte sich die Wahlbeteiligung gegenüber dem vorläufigen Ergebnis um 4,4 Prozentpunkte auf nunmehr endgültig 76,9 Prozent, womit sie um 6,8 Prozentpunkte niedriger ausgefallen ist als bei der Nationalratswahl 2002. Der Anteil der ungültig Wählenden hat sich gegenüber dem vorläufigen Ergebnis um 0,1 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent verringert und war damit aber um 0,7 Prozentpunkte höher als bei der Nationalratswahl 2002. (apa/red)
U-Ausschuss Korruption07:09
Grasser in ErklärungsnotEine Zusammenfassung der Causa Buwog. Ab heute ist der Polizeifunk "Tetron" dran.
US-Präsidentschaftswahlen07:18
Romney: Kandidatur fixRepublikaner nach Sieg in Texas nun endgültig Herausforderer von Obama
