Donnerstag, 12. Oktober 2006

Achtung Autofahrer: Entlaufenes Känguru macht Tiroler Inntalautobahn unsicher!

  • Beuteltier hüpfte kreuz und quer über Fahrstreifen
  • Vorerst erfolglose Suche von Polizei und Besitzer

Ein entlaufenes Känguru hat Autofahrer auf der Tiroler Inntalautobahn überrascht. Das Tier habe zwischen 8.30 Uhr und 10.00 Uhr bei Wattens (Bezirk Innsbruck-Land) immer wieder beide Fahrstreifen gekreuzt und sei dann in Richtung Berge "geflüchtet", sagte ein Sprecher eines ARBÖ. Die Suche war vorerst erfolglos. Große Vorsicht sei daher bis auf weiteres auf den Straßen im Großraum Wattens geboten.

"Bis jetzt wurde das Tier noch nicht gefunden. Nachdem es um 8.30 Uhr das erste Mal die Autobahn überquerte, wurde es immer wieder von Fahrern gesichtet", meinte Thomas Haider vom ARBÖ weiter. Zwei Streifen der Autobahnpolizei, der Polizeiposten Wattens und der Besitzer seien auf der Suche nach dem Känguru.

Das Tier könne jederzeit wieder zurück auf die Autobahn laufen. Jedenfalls will der Suchtrupp das Känguru fangen und nicht schießen", sagte Haider. Noch hätten die Autofahrer rechtzeitig reagiert und dadurch einen Unfall verhindert.

Das Känguru entstamme einer "Animal Farm" eines Bauern aus Vomp bei Schwaz. "Dort gibt es keine für Tirol 'normalen' Tiere. Neben Kängurus züchtet der Mann zum Beispiel auch Emus", wusste Haider.

(apa/red)

12.10.2006 12:18