Donnerstag, 5. Oktober 2006

Scheich Al Jaber kauft das Palais Corso:
65 bis 70 Mio. Euro für Ringstraßen-Galerien

  • Saudi-arabischer Scheich investiert in die Ringstrasse
  • Die rechte Hälfte der Galerien wurde nicht verkauft

Das Palais Corso, besser bekannt als Einkauscenter Ringstraßen-Galerien, wurde von der Generali Versicherung an Scheich Al Jaber verkauft, berichten "WirtschaftsBlatt" und "Standard" (Donnerstag-Ausgaben) unter berufung auf Generali-Immobilienchef Klaus Edelhauser. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart, doch wird er auf 65 bis 70 Mio. Euro geschätzt.

Konkret erwirbt die JJA-Holding des saudi-arabischen Scheichs Mohamed Bin Issa Al Jaber, die erst kürzlich mit der Adaption eines Ringstraßenpalais zum Luxushotel "The Ring" nahe der Staatsoper begonnen hat, von der "Ersten Wiener Hotel AG" die Ringstraßen-Galerien samt Tiefgarage mit 350 Stellplätzen. Das in dem Gebäude befindliche "Grand Hotel" befindet sich bereits im Besitz des Scheichs. Er hatte es 2002 von der japanischen Fluggesellschaft ANA gekauft.

Nur die linke Hälfte
Die "Erste Wiener Hotel AG", in deren Besitz das Gebäude mit 6.800 m2 Büro- und etwa 5.800 m2 Geschäftsfläche gewesen ist, hatte erst im Frühjahr 2005 die Generali Immobilien AG von der BA-CA-nahen Immobilien Holding erworben. Die rechte Hälfte der Ringstraßen-Galerien ist vom Verkauf nicht betroffen. Sie gehört der Zürich Versicherung.
(APA/red)

5.10.2006 08:33