Was krank macht, kann auch speichern?
Biologische Viren als Basis für Datenspeicher
- Forscher entdecken Flashspeicher-ähnliche Funktion
- Revolutionäre Speicherdichte im Nanometerbereich
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750 GB von Seagate
50% mehr Volumen dank
neuem Speicherverfahren
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Prozessor künstlich auf
-268 Grad abgekühlt
·Buchtipp: Von Viren, Würmern & Trojanern
Mit Herbert Klaeren durch
die Computerwelt reisen
Eigentlich ist uns der Virus in jeglicher Hinsicht als Schädling bekannt: Ob nun infektiöse Partikel beim Menschen oder schädliche Computerprogramme PC gemeint sind, reagiert man eher mit ablehnender Haltung auf das Wort. Nicht so US-Forscher an der University of California: Sie haben bei einem biologischen Virus nach entsprechender Modifikation Speicherfähigkeiten entdeckt.
Die Vorgehensweise der Forscher klingt für unsereins wie aus einem Sci-Fi-Roman. Um dem biologischen Virus Leitfähigkeit zu verpassen, haben sie ihm Nanopartikel aus Platin aufgedampft, wie das IT-Portal heise.de berichtete. In diesem Versuch entdeckten sie einen Speichereffekt, der wie bei Flash-Speichern auch ohne Stromzufuhr aufrechterhalten bleibt.
Klein, aber oho
Eine alternative Speichertechnologie auf biologischer Basis ist an sich schon eine kleine Sensation. Dass diese aber auch noch bislang unbekannte Speicherdichten mit Strukturen im Nanometerbereich ermöglichen würde, könnte sich als wegweisend herausstellen. Würde ein Speicherbaustein dieser Art erst einmal Serienreife erlangen, so könnte dieser beispielsweise bei einer Digitalkamera nicht nur die Fotos eines Urlaubs, sondern gleich alle Aufnahmen der Kamera verewigen. (red)
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