Akku-Krise für Sony will nicht aufhören:
Bis dato acht Millionen Stück auszutauschen
- Fujitsu mit Rückrufaktion für 287.000 Laptop-Akkus

·Die Akku-Misere von Sony trifft nun IBM
Auch in Österreich 5.000 Laptop-Akkus betroffen
·Toshiba ruft 340.000 neue Laptops zurück
Akkus von Sony bereiten erneut große Probleme
·Apple ruft 1,8 Mio. Laptop-Akkus zurück
Auch rund 25.000 Geräte
in Österreich betroffen
·Wenn der Laptop plötzlich Feuer fängt
Dell ruft Millionen Note-book Batterien zurück
Die Rückrufe von bei Sony hergestellten Notebook-Batterien ging im Oktober 2006 weiter. Der japanische Fujitsu-Konzern kündigte zu diesem Zeitpunkt den Umtausch von 287.000 Akkus an. Damit mussten bereits fast acht Millionen Batterien ausgetauscht werden.
Die Lawine war im August 2006 ins Rollen gekommen, als Dell 4,1 Millionen Akkus wegen Überhitzungs- und Feuergefahr zurückrief. Später kamen weitere 100.000 dazu. Danach traf es Apple mit 1,8 Mio. Batterien. Lenovo mit der ehemaligen PC-Sparte von IBM rief 526.000 Akkus zurück, Toshiba 340.000 Batterien wegen Überhitzungsgefahr und später 830.000 weitere wegen Ladeproblemen. Grund für die Rückrufe der Lithium-Ion-Akkus sind Fehler in der Produktion.
Sony trägt die Kosten der Umtauschaktionen. Nach den Rückrufen von Dell und Apple schätzte der Elektronik-Konzern seine Kosten auf auf 20 bis 30 Milliarden Yen (134 bis 202 Mio. Euro). Seitdem gab es keine neuen Angaben. (apa)
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