Neues Jet-Album "Shine On": Longplayer wurde laut Band "fürs Stadion geschrieben"
- Aussies besannen sich auf Wurzeln des Rock 'n' Roll

"Das erste Album haben wir für die Clubs geschrieben. Dieses ist fürs Stadion." Das sagt Chris Cester, Sänger, Drummer und gemeinsam mit seinem Bruder Nic Kern der australischen Gruppe Jet, über die jüngste Produktion "Shine On".
Mit dem Debüt "Get Born" hatten Jet 2003 für Furore gesorgt. Auch die anschließenden Konzerte wurden zum Triumph für die Rock-Formation. Doch Drogen, Alkohol und der Tod des Vaters machten den Brüdern Cester vor den Aufnahmen zum neuen Album zu schaffen. Also ging man zurück zu den Wurzeln des Rock 'n' Roll, zum Delta Blues und zum britischen Rock, zum Surrealismus von Cpt. Beefheart und Dr. John, zu Musik, die den Mitgliedern von Jet immer wichtig war.
Die Szene habe sich verändert, analysierte Nic in einem von Warner verbreiteten Interview. "Es scheint, als sei es heute wichtiger, einen coolen Haarschnitt zu haben. Wir zogen uns aus all dem zurück und konzentrierten uns auf die Musik." Die Aufnahmen begannen in einem Luxuskomplex auf Barbados, setzten sich in Woodstock und schließlich in Los Angeles fort. Beaufsichtigt wurden die Sessions erneut von Produzent Dave Sardy. Das Resultat kann sich hören lassen.
(apa/red)
