FORMAT: Attacke gegen H&M - Modekette C&A mit Expansionsplan für Österreich!
- In nächsten Jahren sollen 25 neue Stores aufsperren
- Filialnetz in Bezirkshauptstädten soll dichter werden

Der Textilriese C&A will die Zahl der Verkaufsstellen in Österreich massiv erhöhen und damit zu Marktführer H&M aufschließen. "In den nächsten drei bis vier Jahren wollen wir 25 neue Geschäfte eröffnen", kündigt C&A-Österreich-Boss Ferdinand Brenninkmeijer gegenüber FORMAT an. Allein 2007 möchte er sieben bis acht neue Läden aufsperren.
Expandieren will C&A vor allem mit seinem Geschäftskonzept unter der firmeninter-nen Bezeichnung "Small Family Stores". Die Läden sind rund tausend Quadratmeter groß, im Gegensatz zu den flächenstärksten Stores mit bis zu 3.500 Quadratmetern. Derzeit betreibt das Unternehmen in Österreich 59 Läden der Marke C&A, darunter bereits 25 Small Family Stores. Außerdem gehören hierzulande 50 "Kids Stores" zum C&A-Reich sowie neun Clockhouse-Geschäfte, die sich an Teenager richten.
Die ursprünglich niederländische Handelskette will nun vor allem in Bezirkshauptstädten ihr Filialnetz verdichten und damit schnell Meter machen. Derzeit ist C&A mit rund acht Prozent Marktanteil Nummer zwei im heimischen Bekleidungshandel, Branchenprimus ist H&M mit zwölf Prozent. "Langfristig könnte die Position als Nummer eins das Resultat sein", prophezeit jetzt C&A-Sprecher Herbert Asamer. Das Problem sei nicht der Wille zur Expansion, sondern bloß die Schwierigkeit, noch geeignete Flächen zu finden.
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