"Willkommen bei den Fußball-Zwergen": Liechtensteiner Medien trauern Sieg nach
- "Die Sensation verpasst. Wann hat es das gegeben?"
- Zeitungen thematisieren knappe Niederlage vs. ÖFB
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Die Liechtensteiner Medien haben am Tag nach dem mühevollen 2:1-Sieg der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft in Vaduz einer Überraschung nachgetrauert. "Die Sensation verpasst. Wann hat es das gegeben? Liechtenstein spielt das große Österreich an die Wand, dominiert nach Belieben, verliert letztlich dennoch 1:2, obwohl Mario Frick Liechtenstein verdient 1:0 in Front geschossen hatte", schrieb das "Liechtensteiner Vaterland".
"Es tat weh, dass Liechtenstein mit einem überragenden Mario Frick nicht als Sieger vom Platz ging. Liechtensteins Defensive zeigte Nerven, als der Sieg greifbar nahe schien. Bei den Gästen konnten lediglich Ivanschitz und Linz gefährliche Akzente setzen", hieß es weiter.
Auch beim "Liechtensteiner Volksblatt" war die Unzufriedenheit über einen verpassten Sieg größer als die Freude über eine starke Darbietung der Auswahl aus dem Fürstentum. "Den Nachbarn geärgert. Liechtenstein unterliegt Österreich knapp 1:2 - Liechtenstein hat den Gegner mit einer engagierten Leistung an den Rand einer Niederlage gebracht. Der zog den Kopf aber dank Treffer von Garics und Prager noch aus der Schlinge."
Drastischere Formulierungen als die Medien verwendete Torschütze Mario Frick. Mit "Willkommen bei den Fußball-Zwergen" begrüßte der Klubkollege von Alexander Manninger bei AC Siena österreichische Journalisten. "Wir haben die Partie kontrolliert und hätten gewinnen müssen. Die haben doch nur lange Bälle noch vorn gespielt."
(apa/red)










