Freitag, 6. Oktober 2006

Der Prinz hat Heimweh: Bayern-Stürmer Podolski trauert Zeit beim 1. FC Köln nach

  • Über Gesprächsbasis mit Magath: "Ist noch nicht viel"

Der deutsche Jungstar Lukas Podolski hat drei Monate nach seinem Wechsel zum deutschen Meister Bayern München erstmals Heimweh zu seinem Ex-Klub 1. FC Köln bekundet. "Natürlich fehlt etwas", verriet der 21-jährige Nationalstürmer in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". Seinen Schritt bereut er laut eigenen Angaben aber nicht, der Wechsel sei "absolut richtig" gewesen.

In fünf Bundesliga-Spielen für die Bayern hat Podolski noch keinen Treffer erzielt, hat bei den Münchnern derzeit zudem keinen Stammplatz inne. Zuletzt hatte ihn Trainer Felix Magath gemeinsam mit seinem niederländischen Angriffs-Kollegen Roy Makaay als zu passiv und zu wenig aggressiv kritisiert und immer wieder dem Peruaner Claudio Pizarro den Vorzug gegeben.

Nun ließ Podolski mit Aussagen über seine Gesprächsbasis mit Magath aufhorchen. "Da ist noch nicht so viel", erklärte der dreifache WM-Torschütze auf die Frage nach der Kommunikation mit seinem neuen Trainer. An einen Wechsel denkt der Stürmerstar aber noch auf keinen Fall. Für den gebürtigen Polen kämen ohnehin nur zwei Klubs in Frage: "Wenn, dann Barcelona. Oder der 1. FC Köln."

(apa/red)

6.10.2006 12:39