Endlich klappt's: US-Topstar Roddick beim dritten Anlauf bei der BA-CA-Trophy in Wien
- Kommt Verehrerin Paris Hilton als Unterstützung?
- Laut Feigl "null Sonderwünsche" des US-Amerikaners
Nun ist es fix: Andy Roddick kommt tatsächlich zur 21. BA-CA-Trophy in die Wiener Stadthalle. Turnierboss Peter Feigl fiel ob der E-mail des US-Amerikaners ein Stein vom Herzen, ist er doch ein gebranntes Kind - spätestens seit der kurzfristen Absage von Rafael Nadal im Vorjahr. Der US-Open-Finalist kommt ohne seinen neuen Coach Jimmy Connors nach Wien. Und trotz seiner angeblichen Beziehung zu Paris Hilton wird er nicht im "Hilton" wohnen, sondern wie alle anderen im Spielerhotel "Le Meridien" am Opernring.
Eines ist jedenfalls sicher: Wenn ein Andy Roddick zu einem Turnier anreist, dann will er dieses auch gewinnen. Dies hat er vor drei Jahren auch in St. Pölten bewiesen, obwohl in der darauf folgenden Woche die French Open auf dem Programm standen. Roddick war im Mai 2003 völlig ungefährdet: Ohne Satzverlust sicherte er sich damals seinen ersten ATP-Titel in Europa, den sechsten insgesamt.
Mittlerweile hält er bei 21 Turniersiegen, auf den bisher letzten im Sommer in Cincinnati hat der aktuelle Weltranglisten-6. allerdings über ein Jahr warten müssen. Die Verpflichtung von Connors als Coach nach Wimbledon hat Früchte getragen, beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres kämpfte sich der wieder erstarkte "A-Rod" bis ins Finale.
Mit Wien hat Roddick übrigens quasi noch eine Rechnung offen, denn er hätte eigentlich schon zweimal in Österreichs Bundeshauptstadt antreten sollen. Vor vier Jahren stand er fix in der Nennliste. "Damals hat mir sein Vater eine Woche vorher einen Brief geschrieben und gebeten, ihn wegen einer Hochzeit in der Verwandtschaft aus dem Vertrag zu lassen", erinnert sich Huemer. Die Zusicherung, dass er im Jahr darauf kommen sollte, konnte Roddick 2003 dann nicht halten.
Kommt Verehrerin Paris Hilton nach Wien?
Star-Allüren kennt Roddick zumindest gegenüber den Turnier-Organisatoren keine: "Er hat null Sonderwünsche", so Feigl. Weder die angebotene Fiaker-Fahrt noch Opernkarten wollte der Aufschlag-Weltrekordler bisher in Anspruch nehmen. Dass er im Spielerhotel eine Suite bezieht, ist freilich klar.
Der 1,87-m-Mann aus Nebraska, dem lange Zeit eine Beziehung zu Maria Scharapowa nachgesagt wurde, soll indes privat anderswo gelandet sein. Laut der britischen "Sun" und diversen Berichten im Internet wurde der frühere Weltranglisten-Erste vor kurzem in Las Vegas mit Paris Hilton turtelnd in einem Nachtklub gesichtet. Nun stellte sich freilich die Frage, ob der US-Star vielleicht gar mit der derzeit meist-fotografierten Frau der Welt und Millionen-Erbin der Hilton-Hotel-Kette nach Wien kommt?
Feigl dazu: "Ich bin wirklich von allen möglichen Medien mit dieser Frage konfrontiert worden, aber ich weiß es nicht." Unglücklich über die zusätzlichen Schlagzeilen auch in der "Yellow Press" ist Feigl aber bestimmt nicht.
(apa/red)
