Koubek verpasst Match gegen Federer: Kärntner fliegt in Tokio schon früh raus
- Aus in der zweiten Runde gegen Südafrikaner Moodie
- Stuttgart: Bammer verliert Spiel gegen Hantuchova
Stefan Koubek ist am Mittwoch im ATP-Turnier in Tokio (765.000 Dollar) in der zweiten Runde ausgeschieden. Der Kärntner unterlag dem südafrikanischen Titelverteidiger Wesley Moodie 3:6,4:6 und verpasste damit ein Achtelfinal-Match gegen Roger Federer. Der Weltranglisten-Erste hatte beim 7:6,7:6 gegen den Serben Viktor Troicki (ATP 276) erstaunliche Mühe, siegte aber dank seiner Tiebreak-Stärke.
Koubek kehrt nun nach Österreich zurück, wo er sich auf die 21. BA -CA-Trophy in Wien vorbereiten wird, bei der er dank einer Wild Card im Hauptbewerb am Start ist. Als einer der ersten Wien-Starter wird Ivan Ljubicic schon am Donnerstag eintreffen. Für den topgesetzten Kroaten geht es in der Stadthalle nicht nur um eine erfolgreiche Titelverteidigung, er kämpft auch um die Qualifikation für die ATP- Championships in Shanghai.
Als einer der letzten wird Co-Favorit Andy Roddick in Wien eintreffen. Der in Wien hinter Ljubicic und David Nalbandian (ARG) als Nummer drei gesetzte US-Amerikaner will noch ein Training mit seinem Coach Jimmy Connors absolvieren, deshalb wird er sein Erstrunden-Spiel in Wien erst am Mittwoch absolvieren.
Bammer verlor in Stuttgart gegen Slowakin Hantuchova
Sybille Bammer hat sich nach der Qualifikation für den Hauptbewerb des 650.000-Dollar-Turniers in Stuttgart in der ersten Runde wieder verabschiedet. Österreichs Tennis-Nummer-Eins verlor gegen die Weltranglisten-19. Daniela Hantuchova in drei Sätzen mit 3:6,7:5,3:6. Es war das erste Duell mit der Slowakin, die auch bei den Generali Ladies in Linz (21. bis 29.10) an den Start gehen wird.
Der erste Satz ging in nur 28 Minuten verloren. Nach dem Break zum 2:5 gelang Bammer zwar das Re-Break, Hantuchova nahm Bammer aber wieder den Aufschlag zum Satzgewinn ab. Den sehr umkämpften zweiten Satz entschied die Oberösterreicherin mit 7:5 für sich. Im dritten Satz nahm Hantuchova Bammer zwei Mal den Aufschlag ab, Bammer kam auf 3:5 heran, ehe die Slowakin nach rund zwei Stunden den Satz mit 6:3 für sich entschied.
(apa/red)
