Montag, 2. Oktober 2006

Fecht-WM in Turin: Niederösterreicher Marik schon in erster Runde ausgeschieden

  • 28-Jähriger unterliegt in Turin Schweizer Kauter
  • Rentmeister als einzige ÖFV-Starterin in Hauptbewerb

Enttäuschend verlaufen sind die Fecht-Weltmeisterschaften in Turin für Christoph Marik. Der 28-jährige Niederösterreicher, der mit sechs Siegen in der Degen-Vorrunde souverän in den Hauptbewerb eingezogen ist, unterlag in der ersten Runde des 64er-Feldes dem Schweizer Michael Kauter mit 10:15 und ist damit ausgeschieden.

Im Florett-Bewerb musste Michael Ludwig seinen Traum von seinem ersten WM-Finale früh begraben. Nach der Vorrunde (3 Siege/2 Niederlagen) unterlag er im Gefecht um den Einzug in die Hauptrunde dem Ungarn Gabor mit 13:15. Für den Hauptbewerb qualifiziert haben sich Roland Schlosser, der auf den Franzosen Marcel Marcilloux trifft, Rene Pranz (nun gegen den Portugiesen Joao Gomes) und Moritz Hinterseer (Isareli Tomer Or).

Schlosser kam mit der Vorrundenbilanz von 5:1 direkt weiter, Pranz besiegte nach 4:2-Siegen in der Vorrunde Ngan Kwoon Yat aus Hongkong 15:7, Hinterseer (3:2) den Tschechen Vaclav Kundera 15:11.

Als Einzige der vier österreichischen Degen-Damen hat Andrea Rentmeister den Einzug in den WM-Hauptbewerb geschafft. Die ÖFV-Athletin gewann drei von fünf Vorrundengefechten und qualifizierte sich dann durch einen 15:5-Erfolg über die Venezolanerin Eliana Lugo. Claudia Panuschka brachte es auf eine 2:4-Bilanz, unterlag dann aber der Ungarin Hajnalka Toth 8:15.

Martina Genser (1 Sieg/6 Niederlagen) und Barbara Pokorny (2/4) hatten keine Chance auf ein K.o.-Duell um den damit verbundenen möglichen Einzug in die Runde der letzten 64.(APA/red)

2.10.2006 16:55