"An gewisser Abgehobenheit gescheitert": Busek gibt Schüssel Mitschuld an Niederlage
- Alt-Vizekanzler: Zu lange keine Regierungsumbildung
- Busek: "Große Koalition mühseliger als früher"
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Mitreden: Was halten Sie von Gusenbauer & Co?
Der frühere VP-Chef Erhard Busek sieht die Niederlage seiner Partei bei der Nationalratswahl als selbst verschuldet an: "Wahrscheinlich ist die ÖVP auch an einer gewissen Abgehobenheit gescheitert", meint er im "Falter". Der ehemalige Vizekanzler übt auch namentlich Kritik an seinem Nachfolger Wolfgang Schüssel: "Es gab schon lange keine Regierungsumbildung mehr - und die Zeit frisst eben die Gesichter." Dafür sei Schüssel "leider dingfest zu machen".
Für die kommenden Regierungsverhandlungen mit der SPÖ prophezeit Busek, dass die Gespräche "schwieriger" würden als in den 90er Jahren, da die ÖVP nunmehr fast gleich stark sei und sich daher eine andere psychologische Situation ergebe. Zur bevorstehenden Neuauflage der Großen Koalition meint Busek dann noch: "Ich glaube, dass diesmal alles noch mühseliger wird." (apa/red)
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