Fast nur neue blaue Gesichter im Parlament: FPÖ kann bei Besetzung aus Vollen schöpfen
- Fast nur Männer unter Mandataren der Strache-Partei
·FPÖ ist die Partei
des Dritten Lagers
Bekam fast drei Viertel freiheitlicher Stimmen
·FPÖ: Jubelstimmung und Wermutstropfen
Wahl-Party: Freude über Gewinne, Ärger über BZÖ
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Der blaue Parlamentsklub dürfte eine ziemliche Männerpartie und mit fast nur neuen Gesichtern werden. Nach derzeitigem Stand hat die FPÖ bei der Nationalratssitzung 21 Mandate erobert, sofern sich durch die Wahlkartenstimmen nichts ändert. Da die FPÖ bei der Spaltung 2005 fast alle ihre Abgeordneten an das BZÖ verloren hat, können die Blauen nun zur Befüllung der Reihen sozusagen aus dem Vollen schöpfen.
Fixstarter für das Hohe Haus sind neben Parteichef Heinz-Christian Strache Noch-Volksanwalt Ewald Stadler, die Abgeordnete Barbara Rosenkranz sowie die Generalsekretäre Herbert Kickl und Harald Vilimsky. So gut wie sicher sind unter anderem die Tickets für Vizebundesparteiobmann Norbert Hofer und den Abgeordneten Reinhard Bösch. Gute Chancen haben die Landesparteiobmänner Karlheinz Klement und Lutz Weinzinger.
Nach den von Strache in einem APA-Interview in Aussicht gestellten drei bis vier Frauen unter den blauen Mandataren bei einem Ergebnis von "zehn Prozent plus" schaut es derzeit nicht aus. Ein fixes Mandat hat Rosenkranz - und die ist die aussichtsreichste Kandidatin für den Posten des dritten Nationalratspräsidenten. (apa)
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