SORA warnt vor vorzeitiger Freude: Chance für BZÖ im Nationalrat etwas über 50 %!
- Chance der Grünen auf Platz drei immer noch intakt
·Wahlkarten könnten den Ausschlag geben
Spannung: Werden Grüne
noch 3.? Schafft es BZÖ?
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·Trendgemeinde St. Ilgen: Plus für die SPÖ
Minus für ÖVP, FPÖ und Grüne. KPÖ verdoppelt
·NR-Wahl: Gramais bleibt VP-Hochburg!
Kleinste Gemeinde: BZÖ nahm FP alle Stimmen ab
Mit "etwas über 50 Prozent" hat SORA-Geschäftsführer Günther Ogris die Wahrscheinlichkeit angegeben, dass das BZÖ auch nach Auszählung der Wahlkarten noch im künftigen Nationalrat vertreten sein wird.
In einer Pressekonferenz erläuterte der Meinungsforscher, dass die Orangen "Verlierer" der Wahlkarten sein werden, weil sie praktisch nur in Kärnten dadurch zusätzliche Stimmen erwarten können, in den anderen Ländern aber kaum. Andererseits könnte sich damit aber möglicherweise auch noch das Kärntner Grundmandat ausgehen.
Die Chance der Grünen auf Platz drei sieht Ogris immer noch intakt. Das Rennen mit der FPÖ bezeichnete er als "offen". Bei der letzten Wahl 2002 haben die Grünen mit den Wahlkarten noch 0,5 Prozentpunkte aufgeholt und die FPÖ 0,15 Prozentpunkte verloren. Wenn sich diese Entwicklung dieses Mal wiederholt, könnten die Grünen die 0,7 Prozentpunkte, die sie jetzt hinter der FPÖ liegen, noch aufholen.
Rund 240.000 Stimmen fehlen noch
58 Prozent der ausgegebenen Wahlkarten wurden 2002 für die Stimmabgabe in fremden Wahlkreisen - in Österreich oder im Ausland - genutzt. Geht man von einer ähnlichen "Nutzungsrate" bei der heurigen Wahl aus, kommen zum vorläufigen Wahlergebnis noch rund 242.000 Wahlkartenstimmen dazu, erläuterte der Statistiker Neuwirth gegenüber der APA. Und er verweist darauf, dass die frühere FPÖ bei den Wahlkartenwählern in der Regel schlechter abschnitt als am Wahlsonntag - und umgekehrt die Grünen.
Außerdem könnte sich noch ein Mandat vom BZÖ zu den Grünen verschieben - unter der Voraussetzung, dass die Grünen bei den Kartenwählern wieder um rund zehn Prozentpunkte besser liegen und dass das BZÖ ähnlich wie die FPÖ 2002 abschneidet (die 0,15 Punkte gegenüber dem Wahlabend verlor). (apa/red)
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