Unglaubliche Fahrtzeitüberschreitung: Lkw-Fahrer saß fast 120 Stunden lang am Steuer
- Italienischer Fernfahrer machte nur 5 Stunden Pause
- Weiterer Lenker fuhr fast 48 Stunden lang durch
Dieser Fernfahrer dürfte einen eher traurigen Rekord erzielt haben: Nach rund fünf Tagen nahezu ununterbrochen hinter dem Steuer seines Lkw ist ein italienischer Fernfahrer von der steirischen Polizei gestoppt worden. Ein weiterer Lkw-Fahrer aus Italien war rund zwei Tage - mit kleineren Pausen - unterwegs gewesen. Den Männern wurde eine sofortige Ruhezeit von neun Stunden angeordnet. Danach konnten die beiden ihre Fahrt nach Italien fortsetzen.
Unglaubliche 120 Stunden mit insgesamt nur vier bis fünf Stunden Pause war ein Lkw-Fahrer hinter dem Steuer, als ihn die Autobahnpolizei Unterwald auf der A2 vor dem steirischen Herzogbergtunnel anhielt. Doch war dies nicht der einzige gravierende Fall von Fahrzeitüberschreitung, den die Beamten registrierten: Die Mess-Scheibe eines zweiten italienischen Sattelzug-Lenkers, der von den Beamten kontrolliert wurde, wies eine Fahrzeit von 48 Stunden aus. Auch dieser Lenker hatte nur kleinere Pausen eingelegt.
Die beiden Männer im Alter von 35 und 40 Jahren zahlten jeweils eine so genannte Sicherheitsleistung von 500 Euro und durften nach neun Stunden ihre Fahrt fortsetzen. Den Italienern steht eine Anzeige wegen Nicht-Einhaltung der vorgeschriebenen Ruhezeiten ins Haus. Es droht ihnen eine Höchststrafe von 2.180 Euro. (apa/red)
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