"Schlechte" Nachricht für die SPÖ: Vierter Eurofighter für Österreich in Endmontage
- Produktion für weitere Flugzeuge fortgeschritten
- Ausstieg wird schwerer: EADS hält sich an Vertrag
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Schlechte Nachricht für die SPÖ, die im Wahlkampf einen Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag versprochen hat. Kurz nach dem Wahlsieg der SPÖ hat EADS mitgeteilt, dass die Endmontage des vierten für Österreich bestimmten Eurofighter Typhoon bei EADS Military Air Systems in Manching bei München begonnen habe. Das Flugzeug mit der Bezeichnung AS004 werde im nächsten Jahr "mit der vertraglich vereinbarten Leistungsfähigkeit geliefert", hieß es.
Auch an den weiteren Fliegern wird laut EADS bereits fleißig gebastelt: "Die Produktion der Hauptbaugruppen für die weiteren österreichischen Flugzeuge ist bei den vier Partnerfirmen Alenia Aeronautica, BAE Systems, EADS Deutschland und EADS CASA sehr weit fortgeschritten. Die Mittelrümpfe für die Flugzeuge AS005 und AS006 werden bereits in Manching ausgerüstet, wie auch die Mittelrümpfe der Tranche 2-Flugzeuge AS007 und AS008. Die Mittelrümpfe der Maschinen AS009 bis AS011 befinden sich in Augsburg in der Fertigung."
Ähnlich weit seien die Baufortschritte in England bei BAE Systems. Die vorderen Rumpfteile für die Maschinen bis AS008 werden laut EADS in Samlesbury bereits montiert oder ausgerüstet. Und auch die Produktion der Flügel bei Alenia in Italien und EADS CASA in Spanien sei in vergleichbarem Status.
Insgesamt hat Österreich beim Eurofighter-Konsortium 18 Maschinen bestellt. Vier Kampfjets werden 2007 geliefert, zwölf 2008 und zwei 2009. Diese Flugzeuge werden bei EADS Military Air Systems in Manching endmontiert und sollen mit Unterstützung der deutschen Luftwaffe an Österreich übergeben werden. Der Kaufpreis beträgt 1,9 Mrd. Euro. Die ersten Zahlungen sind im kommenden Jahr fällig.
(apa/red)
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