Flüchtlingsboot erreicht Balearen: Erstmals landen Afrikaner auf spanischem Menorca
- Schieberbanden probieren neue Routen in EU aus
·EU soll Südgrenzen stärker abschotten
Mittelmeerstaaten fordern
gemeinsame Wache
·Athen: Flüchtlinge
ins Meer geworfen?
UNO untersucht Tod von mindestens 6 Menschen
·Schweizer Asylrecht ist nicht EU-konform
Regelung für Ausweis- papiere ist umstritten
·Schweizer wollen schärferes Asylgesetz
70 Prozent sagen in Volksabstimmung "Ja"
Illegale Zuwanderer aus Nordafrika sind erstmals mit einem Boot bis auf die spanische Inselgruppe der Balearen gelangt. Die spanische Küstenwache entdeckte das - vermutlich aus Algerien stammende - Schiff an der Küste der Ferieninsel Menorca. Nach Presseberichten war zunächst unbekannt, wie viele Flüchtlinge mit dem Boot auf die Mittelmeerinsel gelangt waren.
Wenige Stunden nach der Entdeckung des Schiffes nahm die Polizei auf Menorca drei illegale Immigranten aus Algerien fest, die mit einer Fähre nach Barcelona fahren wollten. Spanische Pressekommentatoren vermuten, dass internationale Schieberbanden von Algerien aus neue Routen ausprobieren, über die sie afrikanische Flüchtlinge nach Spanien schleusen können. (APA)
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