Bekanntheitsgrad von Naturmedizin steigt:
Schulmedizin hat Konkurrenz bekommen!
- Traditionelle chinesische Medizin immer bekannter
- Bachblüten, Physio- und Aromatherapie heiß begehrt

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Akupunktur, Hypnose, Tabletten & Co. im Test
Naturheilverfahren werden in Österreich nicht nur immer bekannter, sondern auch öfter angewendet. Eine Umfrage des Linzer Meinungs-
forschungsinstituts "market" ergab: für drei Viertel aller Österreicher sind die Schlagworte Akupunktur, Homöopathie und Physiotherapie ein Begriff. Auch für deren Anwendung gilt eindeutig: Tendenz steigend!
Die Österreicher sind auf der Suche nach Alternativen zur Schulmedizin. Und mit Erfolg. Akupunktur und Homöopathie sind keine Unbekannten mehr. Bachblüten- und Kneipptherapie sowie Akupressur sind auch rund zwei Drittel der Befragten bekannt. Die Aromatherapie und die Schüßler-Salze haben im Trendvergleich deutlich an Bekanntheit gewonnen.
Chinesische Medizin ebenfalls im Vormarsch
Eher einer Minderheit sind hingegen die Phytotherapie und die Tuina-Massage bekannt. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) konnte ihre Bekanntheitswerte gegenüber 2003 sogar verdreifachen. Derzeit kennen nämlich 39 Prozent der Österreicher TCM. 41 Prozent können mit dem Begriff chinesische Kräuterheilkunde etwas anfangen und das Schröpfen ist gut einem Drittel bekannt.
Alternativen zu traditioneller Medizin erwünscht
Nicht nur die Bekanntheitswerte nahezu aller Naturheilverfahren sind laut Umfrage in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen, auch die Anwendung. Jeder zweite Österreicher wendet demnach Homöopathie an. Jeder Dritte probiert es mit Physiotherapie oder mit Bachblüten, die im Vergleich zu 2003 und 2001 am stärksten in der Anwendung zugenommen haben. Auch die Aromatherapie gewinnt immer mehr an Beliebtheit.
Bewohner in Städten mehr offen für Neues
Frauen stehen den Naturheilmethoden allgemein offener gegenüber, ebenso die mittleren Altersklassen - die 30- bis 49-Jährigen. Die Verfahren sind unter den Bewohnern der Landeshauptstädte und den Bewohner der Bundeshauptstadt besonders beliebt, das dürfte damit zusammenhängen, dass das Angebot in den urbanen Zentren deutlich größer ist, als im ländlichen Bereich. (APA/red)
