Montag, 11. September 2006

Gruppenbild mit Genie: Tamira Paszek trotz knapper Final-Niederlage glücklich

  • Vorarlbergerin posierte mit Roger Federer am Foto

Jürgen Melzer (Wimbledon 1999) bleibt der einzige österreichische Sieger in einem Junioren-Bewerb eines Grand-Slam-Tennis-Turniers. Die 15-jährige Vorarlbergerin Tamira Paszek musste sich im Juniorinnen-Finale der US Open der Russin Anastasia Pawljuschenkowa mit 6:3,4:6,5:7 geschlagen geben, kehrte aber zufrieden und mit schönen Erinnerungen aus New York heim.

"Es war ein tolles Match, wir haben den Zuschauern einiges geboten", meinte die Dornbirnerin zum Match, das sie vor 1.500 Zuschauern gegen die Nummer eins der U18-Weltrangliste nach 2:40 Stunden verlor. "Ich nehme trotz der knappen Finalniederlage viel Positives von diesem Turnier mit. Ich habe in den drei Wochen sehr hart gearbeitet. Ich konnte einige Dinge, die wir im Traininig erarbeitet haben, in den Matches umsetzen", meinte Paszek.

Erinnerungsfoto mit Superstar Federer
Der Finaleinzug brachte der 15-Jährigen aber auch ein kurzes Treffen und ein Erinnerungsfoto mit Superstar Roger Federer. Unmittelbar vor dem Herren-Finale zwischen dem Schweizer Weltranglisten-Ersten und Andy Roddick erfolgte nämlich im Arthur-Ashe-Stadium die Siegerehrung der Juniorinnen. "Es war ein tolles Gefühl, in diesem riesigen Stadion geehrt zu werden. Als ich aufgerufen wurde, habe ich mir gedacht, vor dieser Kulisse könntest du auch einmal spielen", sagte Paszek.

Ob Österreichs Nachwuchstalent in der kommenden Saison von den Juniorinnen ganz auf die WTA-Tour wechselt, ist noch offen. "Ich werde sicher nichts überstürzen", sagte Paszek.
(apa/red)

11.9.2006 13:29