Irakische Soldaten wieder Ziel: Bagdad von blutigem Selbstmordanschlag erschüttert
- Mindestens 13 Rekruten getötet, sieben Verletzte
- US-Soldat während Patrouille bei Bagdad erschossen
·Argument für Irak- Krieg in Frage gestellt
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Ein Selbstmordattentäter hat sich am Montag in Bagdad in die Luft gesprengt und dabei nach Polizeiangaben mindestens 13 Rekruten der irakischen Armee mit in den Tod gerissen. Sieben Menschen seien verletzt worden. Den Angaben zufolge löste der Täter seinen Sprengsatz in einem vollbesetzten Kleinbus vor einem Rekrutierungszentrum im Westen der irakischen Hauptstadt aus.
Polizeikreisen zufolge handelte es sich bei den Opfern um Rekruten des Militärstützpunkts Muthanna, der in der Vergangenheit wiederholt Ziel von Selbstmordattentätern war. Die Ausbildung von irakischem Militär ist ein Kernelement für einen Abzug der US-Truppen aus dem Land.
Wie die US-Armee mitteilte, wurde ein US-Soldat während einer Patrouille nördlich von Bagdad getötet. Er sei von einer Kugel aus einer Automatikwaffe getroffen worden. Seit Beginn der US-Invasion im Irak kamen mehr als 2660 Angehörige der US-Armee ums Leben. Allein in den vergangenen acht Tagen starben im Irak 18 US-Soldaten.
(apa/red)
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