Dienstag, 5. September 2006

Europapremiere des Lexus LS 600h in Paris: Achtzylinder-Hybrid mit vielen Innovationen

  • Der Nobelschlitten mit dem cleveren Hybridmotor
  • Purer Luxus: LED-Scheinwerfer und Massagesitze

Der neue Lexus LS 600h, die weltweit erste Luxuslimousine mit V8-Motor und Hybridantrieb, feiert anlässlich der Automobil-Messe "Mondial de l'Automobile" am 28. September in Paris seine Europapremiere. Das dritte Hybridmodell von Lexus kombiniert die bislang leistungsstärkste Auslegung des "Lexus Hybrid Drive" Systems mit permanentem Allradantrieb.

Wie beim Lexus GS 450h verweist die Namensgebung auf das Leistungsvermögen statt auf den Hubraum. Der Lexus LS 600h erreicht mit seinem neuen Fünfliter-Achtzylinder und Hybridantrieb das Leistungspotenzial eines Sechsliter-Zwölfzylinders. Die Systemleistung beträgt rund 330 kW/450 PS. Die daraus resultierenden Fahrleistungen sind mit denen erstklassiger Hochleistungs-Sportwagen vergleichbar. Der Verbrauch liegt bei 9,5 Liter je 100 Kilometer. Ein neues, stufenloses Getriebe mit elektronischer Steuerung leitet die Kraft des Hybridsystems unter Vermeidung von Schaltrucken weiter.

Weitere Neuheiten
Neben der innovativen Antriebseinheit wartet das kommende Top-Modell der LS Baureihe mit einer weiteren Neuheit auf. Der LS 600h wird das erste Serienfahrzeug sein, dessen Frontscheinwerfer in LED-Technik ausgeführt sind. Neben der größeren Freiheit für das Design zeichnen sich diese Leuchten durch geringeren Energieverbrauch, längere Haltbarkeit und größere Helligkeit aus. Selbstverständlich verfügt der LS 600h über alle neuen präventiven Sicherheitssysteme der Baureihe, zum Beispiel die Stereo-Frontkamera zur Erfassung von Fußgängern oder Tieren auf der Fahrbahn oder das Radarsystem im Heck für den vorsorglichen Insassenschutz bei Auffahrunfällen.

L wie länger
Das neue Lexus Referenzmodell wird auch in einer um zwölf Zentimeter längeren L - Version bestellbar sein. Der zusätzliche Raum kommt ausschließlich den Passagieren im Fond zu Gute. Diese sitzen auf Einzelsitzen mit serienmäßiger Massagefunktion. Körpertemperatursensoren ermöglichen der Vierzonen-Klimaanlage für jeden Passagier eine individuelle Wohlfühltemperatur. (red)

5.9.2006 12:38