Neue User-Anonymität dank Browser-Tool:
"TrackMeNot" soll Surf-Verhalten verbergen
- Neue Software schickt Scheinfragen an Suchportale
- Erstellung eines Nutzerprofils dadurch fast unmöglich
·Zehn Regeln zum Schutz gegen Phishing
Worauf Sie beim Surfen unbedingt achten sollten
·Internet: 2006 bringt raffinierte Attacken
Phishing, Pharming, Bot- Nets & Co. am Vormarsch
·Spammer setzen ver-stärkt auf Bildmaterial
E-Mail-Filter können die Dateien nicht auslesen
Damit die Internet-Suche wirklich Privatsache bleibt, geht ein neues Tool einen ungewöhnlichen Weg - es versteckt die Daten in aller Öffentlichkeit. Das Zusatzprogramm für den Firefox-Browser erzeugt eine Fülle willkürlicher Suchanfragen, eine Flut, in der die tatsächlichen Suchanfragen des Nutzers untergehen. Auf diese Weise ist es nicht mehr möglich, ein Nutzerprofil zu erstellen und beispielsweise für Werbezwecke einzusetzen.
Das Tool mit der Bezeichnung TrackMeNot sendet in bestimmten Intervallen willkürliche Fragen aus einer Datenbank an die vier Suchportale Google, Yahoo, MSN und AOL. Wer Lust hat, kann auch eigene Fragen hinzufügen. Entwickelt wurde die Software von zwei Forschern der Universität von New York, Daniel Howe und Helen Nissenbaum.
Totaler Schutz ausgeschlossen
In den USA sind durch eine Panne bei AOL die Suchanfragen von mehr als 640.000 Nutzern veröffentlicht worden. In einigen Fällen konnten diese auch konkreten Personen zugeordnet werden. Eine hundertprozentige Sicherheit dagegen bietet auch TrackMeNot nicht. Wer die verwendete Liste der Suchanfragen kennt, könnte diese aussortieren und so doch die echten Anfragen herausfiltern. (apa/red)
Amphibienfahrzeug Sea Lion10:25
Zu Wasser und zu LandKonstrukteur Mark Witt baut sich das schnellste Amphibienfahrzeug der Welt
