MySpace als Rivale von Apples iTunes?
Internetportal plant neues Vertriebsmodell
- Musikverkauf der Künstler gegen Gebühr an MySpace
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Die Betreiber der Web-Community MySpace beabsichtigen offensichtlich, einen weiteren Musikshop im Internet aus dem Boden zu stampfen, wie US-Medien berichten. Auch Mitgründer Chris DeWolfe sagte der New York Times in diesem Zusammenhang, dass sich viele eine Alternative zu iTunes wünschten und diese MySpace sein könnte.
Die Voraussetzungen dafür sind denkbar gut, da MySpace bereits jetzt schon eine hohe Anzahl an Musikkünstlern unter seinen Mitgliedern hat. Unternehmensangaben zufolge handle es sich bei den 106 Millionen Registrierten um knapp drei Millionen Bands, die ihre Werke auf der Plattform präsentieren. Bis zum Ende des Jahres möchte MySpace den Musikern den direkten Verkauf über das Portal anbieten: Die Bestimmung des Verkaufspreises obliege dabei den Künstlern, an MySpace seien dabei lediglich Vertriebsgebühren zu entrichten, wie das IT-Portal heise.de berichtete.
Der "Napster" mischt mit
Shawn Fanning, der Erfinder von Napster, spielt dabei keine unwesentliche Rolle. MySpace soll angeblich Software von dessen Firma Snocap testen, damit Künstler zukünftig Inhalte kostenpflichtig via Peer-To-Peer-Netzwerk vertreiben können. (red)
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