"Harpo's Ghost": Britische Kult-Musikerin Thea Gilmore will Durchbruch in Europa!
- Singer-/Songwriterin totaler Liebling der Musikpresse

Die Britin Thea Gilmore trat bereits im zarten Alter von 17 mit ihrem Debutalbum an die Öffentlichkeit. Seither überschlägt sich die britische Musikpresse mit Lobeshymnen auf den zurückhaltenden Singer-/Songwriterstar. Mit ihrem neuen Album "Harpo's Ghost" hofft Gilmore nun, auch den Durchbruch in Resteuropa zu schaffen.
Seit der Veröffentlichung des letzten Gilmore-Albums "Avalanche" sind gerade mal zweieinhalb Jahre vergangen. Betrachtet man allerdings all jene Dinge, die sie in der Zwischenzeit erlebt hat, so könnte man glauben, es ist eine kleine Ewigkeit vergangen: Gilmore trennte sich zwischenzeitlich von ihrem Label Flying Sparks, zwei enge Verwandte kämpften mit sehr schweren Erkrankungen und schließlich trennte sie sich von ihrem langjährigen Partner. Als wenn es noch nicht genug wäre, wurde bei der zierlichen Sängerin auch noch eine klinische Depression diagnostiziert, was auch erklärt, warum sie 2005 keine Bühne und kein Studio betrat.
Als sie es dann aber doch tat, kam "Harpo's Ghost" dabei heraus ein Album, auf das sich das Warten wirklich gelohnt hat. Schon im Jahr 2001 traf Thea Gilmore mit der Veröffentlichung von "Rules For Jokers" offensichtlich in Großbirtannien den Nerv der Zeit und bekam sofort Airplay und Aufmerksamkeit. Aber erst 2003, mit der Veröffentlichung von "Avalanche" wurde es richtig interessant. "Avalanche" wurde z.B. Album Of The Week auf Radio 2 und generierte schließlich zwei Hit Singles, darunter Theas erster Top 40 Hit "Juliet".
Über die Jahre hat Gilmore viel Applaus eingeheimst: "The best British singer-songwriter of the last 10 years" (UNCUT), "Gilmore is already in a league of her own." (Q), "So good, she's scary!" (MOJO) oder "The most provocative songwriter to emerge from England in years." (USA TODAY).
"Avalanche" war bereits ein richtiger Schritt nach vorne und wie es die Times nannte "a breakthrough record". Thea Gilmore schrieb auch für "Harpo's Ghost" Texte, die poetische Anmut mit zeitgemäßen Themen verbindet; sie beschreibt messerscharf die Dinge des Lebens, Liebe, Sex, Tod, Politik und Krieg sowohl auf persönlicher als auch auf globaler Ebene, und das alles mit schmerzlich-schönem Ausdruck, das keinen unberührt läßt. Sie hatte ihre Teenagerjahre noch gar nicht ganz hinter sich gelassen, da wurde sie schon mit Joni Mitchell verglichen und in ihrer Musik Ryan Adams oder Tom Waits als Quellen entdeckt. Ein ganz großer Stern am Musikfirmament scheint aufzugehen! Singer-/Songwriter-Fans werden von "Harpo's Ghost" gleichermaßen begeistert sein, wie Anhänger des gediegenen Formatradio-Rocks. (red)
