Streit zwischen Finanzminister & Präsident: Litauen bekommt Euro frühestens 2010
- Einführung war bereits mit 1. 1. 2007 vorgesehen
·1 = 239,64 Tolar - Wechselkurs bestimmt
Slowenien ab 2007 im Kreis der Euro-Länder
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Österreich nach 2006 erst
2019 wieder an der Reihe
Die ursprünglich zeitgleich mit Slowenien zu Jahresbeginn 2007 geplante Einführung des Euro in Litauen dürfte mindestens drei weitere Jahre auf sich warten lassen. Der litauische Finanzminister Zigmantas Balcytis sagte in Vilnius, das Land werde die Maastrichtkriterien vermutlich erst 2009 erfüllen. Der Euro könnte in dem baltischen EU-Mitglied somit frühestens Anfang 2010 eingeführt werden.
Balcytis sagte laut Nachrichtenagentur BNS, eine genauerer neuer Zeitplan für den Euro in Litauen könnte sich nach der Ende September fälligen aktualisierten Wirtschaftsprognose und dem geplanten Besuch von EU-Währungskommissar Joaquin Almunia im Oktober in Vilnius ergeben.
Litauens Präsident Valdas Adamkus sagte nach einer Unterredung mit dem Finanzminister dagegen, er sei gegen eine "künstliche Verschiebung" der Euro-Einführung. Litauen wolle die europäische Einheitswährung nach wie vor so bald wie möglich einführen.
Die EU-Kommission hatte im Frühjahr das Euro-Beitrittsgesuch Litauens zum 1. Jänner 2007 wegen der zum entscheidenden Zeitpunkt um ein Zehntelprozent zu hohen Inflationsrate abgelehnt. Estland, das ursprünglich den selben Starttermin für den Euro angepeilt hatte, gab das Ziel bereits davor auf.
(apa/red)
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