EU erhofft stärkstes Wachstum seit 2000: Investitionen wichtigster Konjunktur-Motor
- Durchschnittlich 2,5 Prozent Wachstum in Euro-Zone
- Inlandsnachfrage belebt auch EU-Arbeitsmärkte
·EU will Einwanderung zentral koordinieren
Könnte dafür bald neuen Kommissars-Job schaffen
Das Wirtschaftswachstum in der Europäischen Union wird sich dieses Jahr auf 2,7 Prozent und in der Euro-Zone auf 2,5 Prozent beschleunigen. Dies ist das stärkste Wachstum seit 2000, wie die EU-Kommission in einer Zwischenprognose am Mittwoch mitteilte. Damit korrigiert die Kommission ihre bisherigen Prognosen nach oben.
Im Frühjahr dieses Jahres hatte die EU-Kommission ein Wachstum von 2,3 Prozent für die EU, beziehungsweise 2,1 Prozent für die Euro- Zone vorausgesagt. In Deutschland werde die Wirtschaft in diesem Jahr um 2,2 Prozent wachsen, prognostizierte die Kommission. Im Mai hatte die EU-Behörde noch 1,7 Prozent Wachstum in Deutschland erwartet.
Investitionen wichtigster Konjunktur-Motor
Angekurbelt werde die Konjunktur vor allem von der Inlandsnachfrage, insbesondere von den Investitionen, erklärte die EU-Kommission. Auch der Arbeitsmarkt werde durch die Entwicklung positiv belebt. Die EU-Kommission erwartet insgesamt eine Inflationsrate von 2,3 Prozent sowohl in der EU als auch im Euro- Raum, gegenüber 2,2 Prozent im vergangenen Jahr. (APA)
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