Mehr als 1.000 Manager für Studie befragt: Oberösterreich ist attraktivstes Bundesland
- Auch Vorarlberg als Wirtschaftsstandort beliebt
- Kärnten und Burgenland Schlusslichter im Ranking
·Reichste Österreicher
leben in Speckgürteln
Kaufkraft-Schlusslichter nach wie vor Kärntner
·Österreicher unter Top-10-Pessimisten
Gute Wirtschaftsdaten: Kauflust aber gebremst
Oberösterreich ist das attraktivste Bundesland im Standortvergleich. Das ist das Ergebnis des MC Standortradars, der auf Basis von mehr als 1.000 Manager-Befragungen erstellt wurde. Dem Spitzenreiter am nächsten kommt Vorarlberg (109 Punkte). Schlusslichter des Rankings sind Kärnten (92) und das Burgenland (90).
Mit 117 Punkten liegt Oberösterreich weit über dem österreichweiten Durchschnitt von 100 Punkten. In vier der sieben Teilindizes (Wachstum, Wohlstand, Beschäftigung, Wissen/Bildung, Standortkosten, Verwaltung/Infrastruktur und Lebensqualität) liegt Oberösterreich der Studie zufolge an erster Stelle, in den anderen drei Teilindizes scheint es immer unter den Top-3 Bundesländern auf.
"Oberösterreich und Vorarlberg haben offenbar in den letzten Jahren konsequent an den Schrauben gedreht, die in Zeiten des verstärkten Wettbewerbs Standortvorteile bringen: Im Bereich der bürgernahen Verwaltung, der Ausbildung und der Infrastruktur" begründete der Präsident des Managementclubs, Michael Ikrath, die Studienergebnisse.
Auch Salzburg (100 Punkte) und Niederösterreich (100) schneiden im Bundesländervergleich gut ab und liegen noch genau im österreichischen Durchschnitt in puncto Standortattraktivität. Tirol (98), die Steiermark (97) und Wien (97) bilden eine Gruppe, die knapp unter der Benchmark von 100 Punkten rangieren.
(APA/red)
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