Weniger Länderspiele zugunsten Vereine: Arsenals Wenger übt Kritik an UEFA-Quali
- 'Wollen nicht für Spieler zahlen & dann nicht einsetzen'
·Quali: Italien nach
1:1-Pleite am Boden
Donadoni unter Beschuss.
Andere 'Große' gewinnen
Arsene Wenger hat den Fußball-Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA wegen der zu vielen Länderspiele kritisiert. "Achtzig Prozent der EM-Qualifikationsspiele an diesem Wochenende waren völlig uninteressant", sagte der Trainer des Champions-League-Finalisten Arsenal der britischen Tageszeitung "The Sun".
Begegnungen gegen kleine Fußball-Nationen wie Andorra und Liechtenstein seien laut Wenger für Spieler wie für Fans wertlos. Spanien hatte Liechtenstein am Sonntag mit 4:0, England Andorra mit 5:0, und Schottland die Färöer gar mit 6:0 abgefertigt. "Durch die vielen Spiele geht Qualität verloren", meinte der Arsenal-Coach.
"Wollen nicht für Spieler zahlen und dann nicht einsetzen"
Der Franzose forderte indirekt die Verringerung des dichten Länderspiel-Kalenders. Ansonsten würden Vereine von den nationalen Verbänden höhere Abstellgebühren für ihre Spieler fordern. "Klubs wie Arsenal, Real Madrid oder AC Milan sind nicht ewig bereit, den Spielern ein Vermögen zu zahlen und sie dann wegen der Nationalmannschaften nicht einsetzen zu können." (APA/red)










