B-Probe negativ: US-Sprinterin Marion Jones wurde vom Doping-Verdacht entlastet
- 30-Jährige glücklich über Beweis für Unschuld
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Im Dopingfall um Leichtathletik-Superstar Marion Jones hat es eine überraschende Wende gegeben. Die Analyse der B-Probe bestätigte das positive Ergebnis der A-Probe nicht und entlastet damit die dreifache US-Olympiasiegerin von Sydney vom Vorwurf des Blutdopings mit EPO.
Wie ihre Anwälte mitteilten, ist die 30-jährige Sprinterin von ihrer nationalen Anti-Doping-Agentur (USADA) über dieses Ergebnis unterrichtet worden. Die Afroamerikanerin war am 23. Juni positiv auf EPO getestet worden. Im Falle einer positiven B-Probe wäre sie mindestens zwei Jahre gesperrt worden.
"Ich bin absolut ekstatisch. Ich habe immer gesagt, dass ich nie leistungssteigernde Mittel genommen habe", betonte Jones. "Und ich bin froh, dass ein wissenschaftlicher Test nun diese Tatsache bewiesen hat." Die B-Probe wurde am Labor der University of California in Los Angeles (UCLA) untersucht. Dort war auch die A-Probe analysiert worden. Stunden vor Bekanntgabe ihrer positiven A-Probe hatte sie ihre Teilnahme am Leichtathletik-Meeting in Zürich abgesagt.
"Ich bin nicht überrascht von der negativen B-Probe, aber der Fall Jones ist das perfekte Beispiel, dass das in Mode gekommene Bekanntgeben einer positiven A-Probe schlichtweg ein Horror für die Athleten ist", erklärte Jones-Anwalt Howard Jacobs. Von den Funktionären des Nationalen Olympischen Komitees der USA (USOC) oder des US-Leichtathletik-Verbandes (USATF) gab es zunächst keine Stellungnahmen.
(apa/red)
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