Brand in Sibirien-Goldmine: Nachlässigkeit bei Schweißarbeit kostet 25 Menschen Leben
- Von 64 Bergleuten unter Tage überlebten 39 Arbeiter
Nach dem verheerenden Feuer in einer russischen Goldmine haben Rettungskräfte die letzten Leichen der insgesamt 25 toten Bergleute unter Tage geborgen. Das teilte die Verwaltung des betroffenen Gebietes Tschita, 6.000 Kilometer östlich von Moskau, nach Angaben der Agentur Interfax mit.
Am Donnerstag waren durch Schweißarbeiten Holzstützpfeiler in der mehr als 100 Jahre alten Mine in Brand geraten. Von den ursprünglich 64 Bergleuten unter Tage überlebten 39 Arbeiter die Katastrophe mit teilweise schweren Verletzungen. In der Goldmine herrschen nach Expertenmeinung miserable Arbeitsbedingungen.
(apa)
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