'Teheran so gefährlich wie Al Kaida": Bush übt scharfe Kritik am Iran und Ahmadinejad
- US-Präsident nennt iranischen Staatschef "Tyrann"
- "Erlauben nicht, dass Iran Atomwaffen entwickelt"
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US-Präsident Bush verschärft den Ton gegenüber dem Iran. Die Führung in Teheran sei genauso gefährlich wie das Terrornetzwerk Al-Kaida, sagte Bush am Dienstag während einer Rede in Washington. Den iranischen Präsidenten Ahmadinejad nannte er einen "Tyrannen".
Ahmadinejad habe die Amerikaner dazu aufgefordert, "sich vor der Größe der iranischen Nation" zu verbeugen, sagte Bush. "Amerika wird sich nicht vor Tyrannen verbeugen." Das "iranische Regime und seine terroristischen Schergen" hätten gezeigt, dass sie Amerikaner töten wollten. Zugleich versuche Teheran, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen. Die "freien Nationen der Welt" würden dies jedoch zu verhindern wissen, sagte Bush. "Die freie Welt wird nicht erlauben, dass der Iran atomare Waffen entwickelt", betonte der US-Präsident.
Der weltweite Kampf gegen den Terrorismus werde noch lange und schwierig werden und "Opfer von uns verlangen". Ziel sei die Zerstörung der freien, zivilisierten Welt. Verhandlungen mit diesen Kräften sei unmöglich. Die Herausforderung durch die Islamisten sei nur vergleichbar mit dem Kampf gegen die Nazis. Diesmal aber werde die freie Welt nicht so lange warten und rechtzeitig die Hass- Ideologie eindämmen, so Bush.
Die Al-Kaida sei der Irak die "wichtigste Front" im Kampf gegen den freien Westen, so Bush. Deshalb sei es so wichtig, im Irak der Demokratie und Freiheit zum Durchbruch zu verhelfen. Die USA würden nichts anderes akzeptieren als einen Sieg in diesem Krieg gegen die Extremisten. Die Geschichte habe gezeigt, wie gefährlich es sei, das Böse zu unterschätzen. (apa)
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