Chefin der Wiener Grünen im Interview: Vassilakou "juckt" Regierungsbeteiligung
- Grün "gibts aber ganz sicher nicht als billigen Partner"
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Die Chefin der Wiener Grünen, Maria Vassilakou, hat "große Skepsis" gegenüber den beiden Großparteien ÖVP und SPÖ, die als mögliche Koalitionspartner nach der Nationalratswahl gelten. "Die Grünen gibt es ganz sicher nicht als billigen Partner", so die Politikerin im Ö1-"Journal zu Gast". "Aber es juckt schon", so Vassilakou wörtlich.
Bei den Wiener Grünen, die sich vor vier Jahren vehement gegen eine schwarz-grüne Koalition ausgesprochen hatten, werde man auch heute "kaum Enthusiasten für die Politik Schüssels und Gehrers finden", meinte Vassilakou. Aber auch der SPÖ warf sie "mangelnde Glaubwürdigkeit" vor - vor allem nach der SPÖ-Zustimmung im Parlament beim Ökostromgsetz und beim Fremdengesetz.
Als Wahlziel nannte sie Platz drei für die Grünen - "und den Herrn Strache und seinen Ziehvater Haider auf die Plätze vier, fünf oder sechs zu verweisen".
(apa)
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