"Schüssel tritt Demokratie mit Füßen": Minderheitsregierung für Strache denkbar
- Man könne Kanzler auch ohne Koalition unterstützen
- Seitens der ÖVP gebe es Gesprächsverweigerung
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5000 Plakate: Kostet alleine BZÖ 200.000 Euro
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kann sich vorstellen, nach der Nationalratswahl eine Minderheitsregierung zu stützen: "Bevor der Bundeskanzler (Wolfgang Schüssel), der die Demokratie mit Füßen tritt, bleibt, muss man sich überlegen, ob es nicht eine Alternative gibt", meint er in einer Interview. Man könne ja im Parlament durchaus einen Kanzler unterstützen, ohne einer Koalitionsregierung anzugehören.
An Schüssel beklagt Strache in den "Vorarlberger Nachrichten" und der "Tiroler Tageszeitung", dass es seitens der ÖVP Gesprächsverweigerung gebe. Daher könne er auch nicht beurteilen, ob es dort eine Alternative zum Kanzler gebe. Die Frage, ob er ausgegrenzt werde, beantwortet der FP-Chef folgerichtig mit einem: "So ist es." (apa/red)
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