Sonntag, 10. September 2006

Auto in Tirol in Inn gestürzt: Lenker kann sich an Ufer retten, Beifahrer wird vermisst

  • Überhöhtes Tempo: Wagen kam von Straße ab

Nach einem Autoabsturz in den Inn bei Erl im Tiroler Bezirk Kufstein ist ein junger Tiroler vermisst. Der Unglückslenker konnte sich nach Angaben der Polizei nahezu unverletzt ans Ufer retten. Vom Beifahrer fehlte trotz aufwendiger Suchaktionen zunächst jede Spur.

Die beiden Tiroler waren in der Nähe eines Sägewerkes vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen und in die Fluten gestürzt. Das Unglück ereignete sich in einer Linkskurve der Landesstraße in Richtung Niederndorf.

An der Suche, die gegen 4.00 Uhr ausgelöst worden war, beteiligten sich mehrere Feuerwehren und Taucher. Das Wrack konnte in den Vormittagsstunden im Gemeindegebiet von Erl in 15 Metern Tiefe geortet und geborgen werden.

Mit Pkw im Pongau 150 Meter über steile Wiese abgestürzt
Sich mehrmals überschlagend ist ein 25-jähriger Zimmerer mit dem Auto im Gemeindegebiet von Großarl (Pongau) 150 Meter über eine steil abfallende Wiese abgestürzt. Der Schwerverletzte wurde mit schwerem Bergewerkzeug von der Feuerwehr aus seinem Pkw geborgen und nach ärztlicher Hilfeleistung durch den Notarzt in das UKH Schwarzach eingeliefert.

Der Zimmerer fuhr mit seinem Wagen auf dem so genannten "Stadlluckgüterweg" in Großarl bergwärts. Dabei geriet er aus bisher unbekannter Ursache vom Güterweg ab und stürzte 150 Meter - sich mehrmals überschlagend - über eine steil abfallende Wiese. Das Auto blieb schließlich total beschädigt in der Wiese stehen. Der nicht angegurtete Zimmerer wurde durch die Überschläge auf die Rückbank des Fahrzeuges geschleudert, wo er schwer verletzt liegen blieb.

Eine in der Nähe der Unfallsstelle wohnende Frau wurde durch den Lärm des abstürzenden Fahrzeugs munter und verständigte ihre beiden Söhne. Diese begaben sich sofort zur Absturzstelle und verständigten die Rettung.
(apa)

10.9.2006 13:56