Unfall in Kärntner Schaubergwerk: Vier Arbeiter durch Kohlenmonoxid fast erstickt
- Bergleute waren von giftigem Gas schon benommen
- Maschinen dürften zuviel Sauerstoff verbraucht haben
Zu einem gefährlichen Vorfall ist es im Schaubergwerk Knappenberg in der Kärntner Gemeinde Hüttenberg gekommen. Drei Bergleute erlitten Kohlenmonoxid-Vergiftungen, sie wurden in letzter Minute in Sicherheit gebracht.
Die drei Mitarbeiter einer steirischen Spezialfirma waren knapp vor 18.00 Uhr in einen in 70 Meter Tiefe liegenden Stollen eingefahren, dort sollten sie an einem Rettungsschacht arbeiten. Im Zuge der Arbeiten nahmen sie dieselbetriebene Maschinen in Betrieb, diese dürften zu viel Sauerstoff in dem Stollen verbraucht haben. Medienberichten zufolge war die Chefin der drei Männer eher aus Zufall knapp nach Beginn der Arbeiten ebenfalls in den Stollen eingefahren, um Nachschau zu halten.
Arbeiter waren von Gas schon benommen
Sie fand die Arbeiter, die zwar von ihren Messgeräten gewarnt wurden, aber bereits zu benommen waren, um richtig zu reagieren. Die Gruppenleiterin brachte das Trio ins Freie. Alle vier erlitten Kohlenmonoxidvergiftungen und wurden ins Krankenhaus Friesach gebracht. Die Polizei führte Untersuchungen durch, das Schaubergwerk bleibt vorerst geschlossen. (APA/red)
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