Schnellfahrmerkmale: BMW, schwarz, Coupe Auch Audi-Lenker steigen dehr gern aufs Gas
- Umfrage forschte den Freizeit-Schumachern nach
- Männer interpretieren Tempolimits viel großzügiger

·Frauen doch nicht so sicher am Steuer
ÖAMTC-Studie zeigt ver- mehrtes Fehlverhalten auf
·Wer's eilig hat, bleibt besser in seiner Spur
Studie: Beim Autofahren vordrängeln nützt kaum
Freizeit-Schumacher" befinden sich verstärkt unter Audi- und BMW-Fahrern. Das geht zumindest aus einer Online-Umfrage von Marketagent.com von Mai bis August 2006 unter fast 4.000 Lenkern in Österreich, Deutschland und der Schweiz hervor. Auch die Wagenfarbe verrät etwas über den Fahrstil: So bewegen sich Besitzer schwarzer Autos besonders gerne jenseits der Limits.
An Selbstbewusstsein mangelt es nicht: Knapp sieben von zehn Befragten bewerten ihr eigenes fahrerisches Können mit den beiden Bestnoten auf einer 7-stufigen Skala. Je mehr Kilometer man hinter dem Steuer verbringt, desto eher wird man vermeintlich zum "Profi auf der Landstraße", resümierte Thomas Schwabl von Marketagent.com. Knapp 21 Prozent der österreichischen Lenker geben sich selbst den Top-Wert, in Deutschland und der Schweiz sind es jeweils rund 15 Prozent.
Sportlich im Coupe
Knapp sechs Prozent bezeichneten ihren Fahrstil selbst als "sehr sportlich" bzw. "sehr rasant". Männer sehen sich im Vergleich rasanter, jedoch sind die Unterschiede nicht besonders deutlich. Im Coupe (34,8 Prozent), im SUV (34,4 Prozent) und im Cabrio (33 Prozent) wird Sportlichkeit groß geschrieben, im (Mini-)Van (21 Prozent) herrscht eher Zurückhaltung vor. Flotter bevorzugen es Audi- (40,5 Prozent) und BMW-Fahrer (38,5 Prozent), im Mitsubishi (18,6 Prozent) und im Nissan (21,8 Prozent) wird es wieder gemütlicher.
Schwarze Autos fahren schneller
Knapp 18 Prozent der Befragten interpretieren Geschwindigkeitslimits eher großzügig, wobei Frauen (15,8 Prozent) tendenziell eher gesetzeskonform auf den Straßen unterwegs sind. Lenker schwarzer Pkw (23,1 Prozent) bewegen sich besonders gerne jenseits der Limits, Fahrer weißer Autos (15,8 Prozent) orientieren sich eher an der Straßenverkehrsordnung. Rund ein Drittel der Befragten wurde wegen Tempoübertretungen im vergangenen Jahr zur Kasse gebeten, Frauen (27,9 Prozent) zahlen etwas seltener.
Der Preis entscheidet beim Kauf
Beim Autokauf sind der Preis (79,5 Prozent), der Kraftstoffverbrauch (71,3 Prozent) und die Sicherheit (67,6 Prozent) die wichtigsten Aspekte bei der Entscheidung. Während Frauen der Sicherheit übergeordnete Bedeutung beimessen, legen Männer verstärkten Wert auf die Verarbeitungsqualität sowie auf technische Funktionalitäten und Spielereien.
(APA)
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