Dienstag, 29. August 2006

Stagnierende Sommernächtigungszahlen:
Weiter im Trend - teuere Luxus-Herbergen

  • 5-Sterne-Hotels mit eienm Plus von 5,3 Prozent
  • Insgesamt 28,1 Mio. Nächtigungen von Mai bis Juli

Laut Statistik Austria sind die Zahlen der Nächtigungen und Ankünfte der bisherigen Sommersaison nicht berauschend. Der Trend zu hochpreisigen Luxus-Quatieren hielt jedoh weiter an. Die 4- und 5-Sterne-Hotellerie konnte ein Nächtigungsplus von 4,5 Prozent verzeichnen.

Vom Mai bis Juli diesen Jahres wurden 28,1 Mio. Übernachtungen in Österreich gezählt. Die Zahl der Gästenächtigungen beim wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland gingen um 4 Prozent zurück. Auch bei den Touristen aus der Niederlande weisen die Statistiker ein Minus von 1,7 Prozent bei den Übernachtungen aus. Zuwächse wurden hingegen bei den Nächtigungen von Reisenden aus den USA (+9,5 Prozent), Italien (+2,5 Prozent), Frankreich (+2,3 Prozent) und Großbritannien (+1,8 Prozent) registriert.

Luxusurlaub
Die Hotels der 5- und 4-Sterne-Kategorie verzeichneten ein Wachstum von 4,5 Prozent im Zeitraum Mai bis Juli. Vor allem Wien mit dem österreichweit größten Angebot an Hochpreis-Quartieren habe das Ergebnis positiv beeinflusst, hieß es. Die Anzahl der Nächtigungen in 3-Sterne-Häusern (-1,0 Prozent) und in 2- und 1-Sterne-Betrieben (-5,6 Prozent) war jedoch rückläufig. Auch Privatquartiere sowie private Ferienwohnungen bzw. Ferienhäuser waren von Einbußen (-7,7 Prozent bzw. -3,7 Prozent) betroffen.

In den Ländern
Im Bundesländervergleich wurden in Tirol mit 7,5 Mio. Nächtigungen im Vergleich zu Mai bis Juli 2005 um 2,7 Prozent weniger Nächtigungen gemeldet. Auch Kärnten wies mit 4,6 Mio. Nächtigungen wurden trotz der sommerlichen Temperaturen Rückgänge von 1,8 Prozent auf. Das Bundesland Niederösterreich lag mit 2,2 Prozent Nächtigungszuwächsen zwar hinter dem Bundesland Salzburg (+3,4 Prozent). Salzburg habe vor allem von der Ratspräsidentschaft und dem Mozartjahr profitiert, so die Statistik Austria. Spitzenreiter im Länder-Ranking war Wien mit einem Plus von 6,5 Prozent.
(APA/red)

29.8.2006 16:35