Vereinfachter Austausch von Musik-Files:
Neuer Kopierschutz auf der IFA präsentiert
- Einheitliches DRM aller abspielfähigen Geräte geplant

·Musiker: So umgeht man den Kopierschutz
Künstler geben den Fans auf Websites Anleitungen
·Kopierschutzlücken bei BluRay & HD-DVD
"Datensperren" von Sony
und Toshiba umgehbar
Künftig soll es einfacher werden, Musikdateien zwischen Handys und Computern auszutauschen. Die Telekom-Sparte T-Mobile präsentierte am Freitag auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin einen neuen Kopierschutz. Damit sollen Kunden legaler Downloadplattformen ein und dieselbe Musikdatei für ihren PC, ihr Mobiltelefon und ihre digitalen Abspielgeräte nutzen können.
Bisher konnte nicht jeder legal erworbene Titel auch auf jedem Abspielgerät gehört werden, da die Musik-Downloadplattformen unterschiedliche Kopierschutz-Systeme einsetzen. Dieser ist beim digitalen Musikvertrieb unerlässlich, da so die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten verhindert wird.
Neuer Standard, alte Allianz
In die Dateien integrierte Nutzungsrechte legen unter anderem fest, wie oft ein Käufer einen Song hören, kopieren oder auf CD brennen darf. Der neue Standard trägt den Namen "Open Mobile Alliance Digital Rights Management 2.0" (OMA DRM V2.0). Die OMA wurde 2002 von der Industrie gegründet. (apa/red)
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