Freitag, 1. September 2006

"Darstellende Kunst" mit drei 20-Zöllern:
Nahtloses Display für optimales Sichtfeld

  • Multiscreen-Lösung mit 1,2 m Bildschirmdiagonale
  • Mindestens zwei Grafikkarten für Betrieb notwendig

In vielen PC-Anwendungsbereichen wie etwa der Musikbearbeitung oder dem Videoschnitt ist es schon seit längerem durchaus üblich mit zwei oder mehr Monitoren im wahrsten Sinne des Wortes mehr Desktop-Platz für eine Vielzahl gleichzeitig offener Programme zu schaffen. Seamless Display scheint nun dafür eine optimale Lösung gefunden zu haben: satte drei Monitore in einem Gerät.

Um die Problematik einer uneinheitlichen Screenlösung zu beseitigen, entwickelte Seamless Display mit dem Modell "Radius 320" die logische Konsequenz: Der Mega-Screen mit 1,2 Metern Bildschirmdiagonale besteht prinzipiell aus drei 20-Zoll-Monitoren, die dem Sichtfeld des Menschen angepasst und miteinander verschmolzen wurden.

Neue Dreifaltigkeit
Wie das IT-Portal golem.de berichtete, stecke der Schlüssel zur nahtlosen Realisierung in der sogenannten "Active Edge" Technologie. Dabei sind die aneinander stoßenden Kanten der drei Monitore mit speziellen Linsen versehen, die dem Betrachter den richtigen Winkel des Wiedergegebenen vorgaukeln. Neben dem vermutlich recht hohen Anschaffungspreis, der nur auf Anfrage bekannt gegeben wird, sollte man berücksichtigen, dass für die Inbetriebnahme drei DVI-Ausgänge, also auch mindestens zwei Grafikkarten notwendig sind. Explizit empfiehlt der Hersteller zwei VGA-Karten mit 7900er-Chipsatz von Nvidia, kompatibel ist der Mega-Screen dafür mit jedem Betriebssystem.

Webtipp:
www.seamlessdisplay.com

(apa/red)

1.9.2006 15:18