AOL startet Portal für Musikdownloads:
Monatsabo statt Einzelgebühr für Lieder
- Internetdienst ohne zusätzliche Software benutzbar
- Grundsätzlicher Strategiewechsel zu mehr "Offenheit"

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Der US-Internetkonzern AOL drängt im Zuge seines Strategiewechsels auf den umkämpften Markt für Musikdownloads. Die Time-Warner-Tochter stellte am Dienstag ein Portal mit mehr als 2,5 Mio. abrufbaren Musiktiteln und Videos vor.
Anders als der Online-Musikladen "iTunes" von Marktführer Apple sollen die Kunden bei dem AOL-Angebot nicht pro genutztem Titel zahlen, sondern für einen unbegrenzten Zugang eine monatliche Nutzungsgebühr entrichten. Zudem sollen die Stücke ohne zusätzliche Software direkt aus einem Internet-Browser abspielbar sein.
Musik für alle
Das Unternehmen will im Gegensatz zu seiner bisherigen Geschäftsphilosophie das neue Musikangebot nicht nur für Kunden mit einem AOL-Internetzugang anbieten. "Jeder kann den Dienst nutzen und nach Liedern suchen", sagte der der Präsident von AOL Music Now, Amit Shafrir. Auch digitale Radioangebote können von dem Portal abgerufen werden.
Ausgrenzung adé
Anfang August hatte AOL einen grundlegenden Strategiewechsel verkündet. Anstatt durch Gebühren für E-Mail- und andere Internetdienste für einen geschlossenen Kundenkreis will das Unternehmen künftig mehr Internet-Nutzer auf seine Seiten locken und dadurch seine Werbeeinnahmen steigern. (apa/red)
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