Raubkopien in China weiterhin dominant:
60% der Chinesen kennen "Copyright" nicht
- Plagiatsanteil seit Jahren dennoch erstmals weniger
- Regierungskampagne gegen Piraterie im Juli gestartet

·"Brennpunkt" China: Raubkopien boomen
Filmindustrie beklagt Schaden in Milliardenhöhe
·Zahl der Raubkopien in Österreich zugelegt
Hersteller-Kampagne ruft nun zu "User-Verrat" auf
Fast die Hälfte der in China verkauften Bücher, Filme, CDs und Computer-Programme sind Raubkopien. 45,5 der im vergangenen Jahr vertriebenen Produkte seien illegal nachgemacht worden, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf einen Regierungsbericht.
Damit sei die Zahl erstmals seit sechs Jahren leicht zurückgegangen, um 0,3 Prozent im Vergleich zu 2003. Laut der Erhebung wissen aber weiter rund 60 Prozent der Chinesen nicht, was das Wort "Copyright" bedeutet.
Kampagne gegen Piraten
China hat nach eigenen Angaben seit dem Start einer neuen Kampagne gegen Produkt-Piraterie am 25. Juli rund 8,3 Millionen raubkopierte CDs und DVDs beschlagnahmt. Vor allem Europa und die USA werfen Peking vor, zu wenig gegen Raubkopien und imitierte Markenprodukte zu unternehmen. China produziert die meisten Billig-Nachahmerprodukte der Welt. (apa/red)
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