Hoffnung für Kojak & Co: Britische Forscher knackten jetzt den Code der Glatzköpfigkeit
- Haarwuchs auch bei Kahlköpfigen wieder möglich
- Eiweiß gibt Zellen Befehl zum Haarwachstum

Der Code der Glatzköpfigkeit ist nach Angaben britischer Wissenschafter endgültig geknackt. Forscher der Universität von Manchester im Nordwesten des Landes teilten am Mittwoch mit, sie hätten den Eiweiß-Code entdeckt, der Zellen den Befehl zum Haarwachstum gebe. So sei es ihnen bereits gelungen, Mäuse mit einem dichteren Fell zu züchten - was sich möglicherweise mit dem Haarwuchs bei Menschen mit vererbter Glatze wiederholen lasse.
Hintergrund der Entdeckung ist, dass sich bei der menschlichen Entwicklung Hautzellen in andere Zelltypen umwandeln können, um Haarwurzeln, Schweißdrüsen, Zähne und Nägel zu produzieren, wie Forschungsleiter Denis Headon sagte. Drei Proteine seien dabei für den Haarwuchs zuständig. Den Forschern sei es gelungen, die Arbeitsweise eines dieser Eiweiße zu identifizieren. Ziel der Forschung war es, Menschen mit angeborener Fehlentwicklung bei Haaren, Haut, Nägeln, Zähnen und Schweißdrüsen zu helfen. (apa/red)
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