"profil": ÖGB startet vor Bawag-Verkauf Beratungen mit Insolvenzrechtsexperten
- Pensionsrückstellungen sind "dramatische Belastung"
- Hoffnung auf Unterstützung durch Bundesregierung
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Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, werden innerhalb der ÖGB-Führung bereits Vorkehrungen getroffen, sollten die Erlöse aus dem Bawag-Verkauf die Schulden der Gewerkschaft nicht decken. In diesem Fall, so ÖGB-Finanzchef Clemens Schneider im "profil", hätte die Gewerkschaft "ein echtes Problem". Schneider: "Wir lassen uns deshalb vorsorglich von Insolvenzrechtsexperten beraten."
Darüberhinaus wird laut "profil" ÖGB-intern überlegt, eventuell die Bundesregierung um Unterstützung zu bitten. Dies könnte über eine öffentliche Haftung für Verbindlichkeiten der Gewerkschaft erfolgen.
Besonders negativ auf die Finanzen wirken sich die Pensionsverpflichtungen des ÖGB aus. Laut "profil" betrugen die Pensionsrückstellungen per 31. Dezember 2005 233,6 Millionen Schilling. Davon entfielen 125,4 Millionen Euro auf 1255 Pensionisten. 108,2 Millionen Euro betreffen 1397 aktive ÖGB-Mitarbeiter. Diese Zahlen gehen aus einer Unterlage der Projektgruppe 07 des ÖGB datiert mit 14. Juni 2006 hervor. Laut diesem Papier sind die Pensionsverpflichtungen des ÖGB "die größte zukünftige Kostenbelastung und in Form der Pensionsrückstellung aktuell seien dramatische Belastung für das Budget beziehungsweise die Bilanz".
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