ÖGB wird Verzetnitsch klagen: FSG-Boss kündigt in FORMAT Schadenersatzklage an
- ÖGB durch Bawag-Affäre mehr als 2 Mrd. Schaden
- Haberzettl: "Es muss bald etwas passieren!"
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Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) wird demnächst eine Schadenersatzklage gegen seinen ehemaligen Präsidenten Fritz Verzetnitsch einbringen. Das kündigt Wilhelm Haberzettl, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter im ÖGB, in einem Interview mit der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins FORMAT an.
Verzetnitsch habe bei der seinerzeitigen Verpfändung des ÖGB-Vermögens (inklusive Streikfonds) eindeutig die ÖGB-Vereinsstatuten verletzt. Haberzettl gegenüber FORMAT: "Die Statutenverletzung ist kein strafrechtlicher Tatbestand, daher wird das Präsidium zivilrechtlich gegen Verzetnitsch vorgehen müssen."
Dem ÖGB sei durch die Bawag-Karibik-Affäre mehr als zwei Milliarden Euro Vermögensschaden und ein veritabler Imageschaden entstanden. Dafür soll Verzetnitsch nun zur Kasse gebeten werden. Zur Höhe der geforderten Wiedergutmachung hält Haberzettl fest: "Angesichts der Dimensionen hat jede Summe automatisch symbolischen Charakter. Unsere Schadenersatzforderungen werden Verzetnitsch aber spürbar treffen." Auch eine Klage bis auf das Existenzminimum schließt er nicht aus: "Vielleicht. Ich weiss es noch nicht. Diese Entscheidung muss das Präsidium treffen." Entsprechende Beschlüsse werden laut FORMAT in den nächsten Wochen gefasst. Haberzettl: "Es muss bald etwas passieren, sonst wirken wir unglaubwürdig auf unsere Mitglieder."
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen FORMAT!
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